Schlagwort-Archiv: Hofheim am Taunus

Echt, so einen gibt es auch hier in Hofheim?

Anwaltswerbung ist ja so eine Sache. Wir können kaum Bedürfnisse schaffen, denn die Mandanten haben entweder einen Bedarf oder nicht. „Bankrechtswochen – jetzt alle Fälle 10% billiger“ würde uns also kein einziges neues Mandat bescheren.

Wichtiger ist es, im Kopf der Menschen platziert zu sein. Dann, wenn einmal Bedarf besteht, müssen die potentiellen Mandanten wissen, dass es mich gibt und dass ich der richtige Spezialist für die Lösung ihres Problems bin. Im Marketingsprech wird das als „awereness“ bezeichnet; es geht um den Bekanntheitsgrad und die Erinnerung an eine Werbung bzw. Marke als Maß für die Werbewirkung. Um das zu schaffen, muss man auch einmal ausßergewöhnmliche Wege gehen.

In eigener Sache: Schönere Besprechungen in der Kanzlei Pabst

Das Besprechungszimmer der Kanzlei wurde in den letzten Tagen neu gestaltet. Für Besprechungen mit dem Feelgoodfaktor! Farblich abgestimmt auf den Farbton der Kanzlei, auf neudeutsch in corporate architecture. Oder auch: Einfach schön und passend.

Um perfekt zu sein, fehlt noch ein wenig Grün und das Fensterbrett muss auch noch farblich angepasst werden. Aber, wer ist schon perfekt?

Hier finden Sie erste Impressionen.

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Wem gehören die Internetbewertungen eines Unternehmens?

Achtung update März 2016:  Ergänzendes zu diesem Thema finden Sie hier unter dem Titel „Warum ich Yelp nicht mehr ernst nehmen kann“

 

Stellen Sie sich vor, Sie betreiben das größte Hotel der Stadt. In einem Bewertungsportal finden sich über 90 meist positive Bewertungen zu ihrem Unternehmen. Eines Tages wird das Portal von einer anderen Firma übernommen und auf einmal finden sich dort nur noch 9 Einträge zu ihrem Betrieb. Dabei werden viele negative und wenige positive Bewertungen übernommen.

Wie ich Mandanten gewinne, indem ich sie wegschicke – oder: warum andere gerne besser sein dürfen!

Ich gebe es freimütig zu: Gelegentlich lehne ich Mandate ab!

Dies ist aber nur der erste Teil meiner Strategie, um die für mich „richtigen“ Mandanten zu bekommen. Es geht auch darum, andere potentielle Mandantinnen und Mandanten glücklich zu machen, obwohl ich ihren Fall nicht annehme. Denn, ich lehne kein Mandat ab, ohne gleichzeitig eine Empfehlung für einen anderen Kollegen oder eine andere Kollegin auszusprechen.

Bin ich wahnsinnig? Habe ich die Grundprinzipien der Betriebswirtschaft und das Einmaleins des Kundenservice nicht verstanden?

Nein, ich habe zwei Dinge verstanden:

  1. Es gibt Dinge, die können Kolleginnen und Kollegen viel besser als ich. Das erkenne ich gerne an.

Banken aus der Distanz

Skyline Frankfurt in ländlicher Umgebung
Blick auf die Skyline von Frankfurt, aufgenommen vom Meisterturm Hofheim

Manchmal ist es hilfreich, Abstand zu gewinnen. Das Foto entstand gestern Abend auf einem Speziergang durch den Hofheimer Stadtwald bis zum Meisterturm. So ganz nebenbei habe ich auch die Lösung für ein rechtliches Problem gefunden, das mich gerade als Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in meiner Kanzlei beschäftigt.