Kategorie-Archiv: Buchrezension

Zeitschrift Die Wirtschaftsmediation

So, nun liegt sie also vor mir zur Rezension, die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Die Wirtschaftsmediation. Glänzt schön, ist durchgängig vierfarbig gedruckt und nutzt ein Farbleitsystem, um die unterschiedlichen Rubriken auch layoutmäßig zu unterscheiden.

Die Wirtschaftsmediation Ausgabe 04/2014 15,95 €
Die Wirtschaftsmediation Ausgabe 04/2014 15,95 €

Die Wirtschaftsmediation bildet ein buntes Kaleidoskop vieler Themen und Ansätze, die unter diese Überschrift passen. Ich nehme deshalb an, dass zur Zielgruppe einerseits die Entscheiderinnen und Entscheider in der Wirtschaft, darüber hinaus aber auch bereits praktizierende Mediatorinnen und Mediatoren gehören. Sie alle erhalten einen aktuellen Überblick dessen, was derzeit im Bereich der Wirtschaftsmediation passiert. Hierbei reicht die Bandbreite der Beiträge von Projektberichten erfahrener Praktiker bis zu wissenschaftlichen Kurzbeiträgen von Professoren und ihren Studentinnen und Studenten. Ihnen allen gemeinsam ist eine hohe Qualität von Autoren und Lektorat. Schön gemacht sind auch die Hinweise zu weiterführender Literatur und die Zusatzinformationen über die Autorinnen und Autoren unter jedem Beitrag.

55 Gründe Rechtsanwalt zu werden, von Georg M. Oswald (Buchbesprechung)

BuchcoverWenn mich mal wieder jemand fragt, weshalb ich Rechtsanwalt geworden bin, werde ich ihm dieses Buch empfehlen. Und er darf sich dann einen Grund aussuchen.

Warum lohnt es sich, Rechtsanwalt zu werden? Weil Rechtsanwälte anderen helfen können? Weil sie wissen, was Wahrheit ist? Weil Rechtsanwälte nie einfach ja oder nein sagen müssen? 55 solcher Argumente listet Georg M. Oswald – der selbst Rechtsanwalt ist –  in 55 kleinen Kapiteln auf und gibt dazu Erläuterungen. Dabei spielt er herrlich mit herrschenden Klischees („…weil Rechtsanwälte viele Geheimnisse erfahren“) und Vorurteilen („…weil Rechtsanwälte reich werden“). Gleichzeitig untersucht er diese Thesen auf ihren Wahrheitsgehalt. Ohne zwingend humorvoll sein zu wollen, gelingt ihm dabei ein lächelnder Blick auf die Wirklichkeit. Zugleich stellt er klar, dass es „den Anwalt“ nicht gibt, sondern gewährt Einblick in ein breites Spektrum der anwaltlichen Realität.

Kanzleimanagement in der Praxis (Buchbesprechung)

Schieblon KanzleimanagementDie wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten zwanzig Jahre innerhalb der Anwaltschaft – soweit „die Anwaltschaft“ als homogene Gruppe überhaupt existiert – gehören im Bewusstsein der juristischen Öffentlichkeit inzwischen mutmaßlich zum Allgemeingut. Wenige große Kanzleien, die in der Regel einen internationalen Hintergrund haben, erwirtschaften den größten Teil des zu verteilenden Honorarvolumens, wohingegen ca. 95% der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten in Kanzleien mit weniger als zehn Berufsträgern tätig sind und dort mit sinkenden Umsätzen und Erträgen zu kämpfen haben. Die wirtschaftlich erfolgreichen Großkanzleien beschäftigen einen oder mehrere Managing Partner, also Anwältinnen und Anwälte, die sich ausschließlich oder mit einem bestimmten Teil ihrer Arbeitszeit mit dem Kanzleimanagement befassen. Ist dies ein Grund ihres wirtschaftlichen Erfolgs? Wenn ja, ist dieser auf andere Kanzleien übertragbar?

Die Haftung bei Kapitalanlagen (Buchbesprechung)

Die Haftung bei Kapitalanlagen. Das Buch von Michael Zoller
Die Haftung bei Kapitalanlagen. Das Buch von Michael Zoller

Michael Zoller

Die Haftung bei  Kapitalanlagen

C.H.Beck Verlag 2012, 251 Seiten, € 59.-

 

Im Bereich der Haftung bei Kapitalanlagen ist die Rechtsprechung in Deutschland vornehmlich durch ein System von Präzedenzfällen geprägt. So die These des Autors Michael Zoller, die der Ausgangspunkt für die Entstehung des zu besprechenden Werkes gewesen ist.