Barcamp RheinMain 2013 (#bcrm13) – So etwas wie Kirchentag für Nerds

Stellen Sie sich eine Konferenz vor, zu der 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anreisen, für die es aber im Vorfeld kein Programm gibt. Eine Konferenz, bei der dann so viele der Anwesenden einen Vortrag halten möchten, dass hierfür am ersten Tag gar keine Zeit ist. Eine Konferenz, bei der vieles gleichzeitig in mehreren verschiedenen Räumen stattfindet und trotzdem irgendwie alles zusammen ist. Wenn Sie dieses Szenario in Erstaunen versetzt, waren Sie offensichtlich noch nie auf einem Barcamp.

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Sessionplanung am Samstag. Bild. Andeas Sutor

Wie in der Vergangenheit, hatte Ich mir auch für dieses Jahr vorgenommen, neben meinen juristischen Fortbildungen ebenfalls etwas für die geistige Fitness in Sachen Internet zu tun. Deshalb war ich bereits im September beim Conversioncamp und hatte mich für dieses Wochenende zum Barcamp Rhein-Main 2013 angemeldet. Was ein Barcamp ist, wird hier erklärt.

Der Mediencampus in Dieburg, ein idealer Ort für das Barcamp

Das Barcamp Rhein-Main fand auf dem so genannten Mediencampus der Fachhochschule Darmstadt in Dieburg statt. Davon hatte ich zwar schon einmal entfernt gehört, mir bis gestern allerdings keine Vorstellung davon gemacht. Die Gebäude einer ehemaligen Post-Fachhochschule stammen aus den siebziger Jahren. Sie liegen idyllisch im Grünen und sind in einer lichtdurchfluteten Bauweise mit vielen begrünten Innenhöfen errichtet worden. Ihre räumliche und technische Ausstattung war für diese Veranstaltung ideal: Ein „fettes WLan“, das es locker verkraftete, dass alle Anwesenden mindestens ein Smartphone, ein Tablet oder ein Netbook benutzten. Und in den Seminarräumen gab es Steckdosen an allen Tischen.

Vielfalt kann anstrengend sein

Los ging es im großen Hörsaal, mit der Sessionplanung. Tatsächlich hatten sich über 50 Menschen bereit erklärt, eine „Session“ genannte Vortragseinheit von 45 Minuten Dauer zu halten. Erstaunlich war die Bandbreite von eher technischen Themen bis zu praktischen (z.B. Selbstorganisation, Bahnfahren etc.) Dabei sind für mich einige exotische Themen wie Storytelling Hawaiian Style mit Hula Tanz oder „Leben ohne Google“ ebenso weggefallen, wie Dinge von denen ich niemals Ahnung haben werde, also beispielsweise diverse Programmierersprachen. Schon in diesem Moment war klar, dass ich eine schwierige Auswahl treffen musste, weil ich nur etwa 20% der Vorträge hören könnte. Schade, denn alle Angebote wären sicherlich der Horizonterweiterung dienlich gewesen.

Das Geheimnis meines Erfolgs bei Facebook

Nachdem ich dieses Jahr (nahezu gezwungenermaßen) meinen Widerstand gegen Facebook aufgeben musste, habe ich mich zunächst in die Session von Jan Eggers, Social Media Manager des Hessischen Rundfunks, gesetzt. Thema: „Das Geheimnis meines Facebook Erfolges“. Der zugegebenermaßen etwas reißerische Titel hat im Ergebnis nicht enttäuscht. Eggers hat sich Gedanken darüber gemacht, welche Posts auf Facebook erfolgreich sind und welche nicht. Sein Credo: Vermeide kognistive Anstrengungen beim Nutzer. Das Ganze war natürlich von wissenschaftlichen Grundlagen und praktischen Beispielen getragen. Auf der homepage von Jan Eggers gibt es eine gute Zusammenfassung seines Vortrags. Ach ja, und wenn Sie den Artikel bis hier gelesen haben und mein Fan bei Facebook werden wollen, klicken Sie bitte hier.

SEO Strategien gibt es solche und solche

Anschließend wollte ich eigentlich meine (laienhaften) Kenntnisse zur Suchmaschinenoptimierung auf den neuesten Stand bringen. Ich hatte aber den Eindruck, dass diejenigen des Referenten auch nicht fundierter waren. Als er sagte, in den letzten fünf Jahren habe sich auf dem Gebiet des SEO eigentlich nichts getan, habe ich den Raum verlassen.

Brauche ich eine private Drohne?

Gelandet bin daraufhin ich zufällig bei Ingo Sauer, der über „Quadrocopter – private Drohnen oder faszinierendes Hobby“  sprach. Das sind diese kleinen Spielzeug-Hubschrauber mit mehreren Rotoren, an deren größere Exemplare man auch Kameras anbringen kann. Der Vortrag brachte nicht nur die Begeisterung von Ingo zum Ausdruck. Es wurden auch interessante Rechtsfragen angesprochen (doch noch eine Jura-Fortbildung): Darf man überall fliegen? Wann muss man den Fraport-Tower anrufen? Außerdem gab es eine Live-Demonstration, bei der es mich schon ein wenig in den Fingern juckte…

Welche Beiträge funktionieren bei Facebook?

Nach der Mittagspause war ich in der „Facebook-Redaktionskonferenz“ von Tom Noeding. Das war quasi die praktische Fortsetzung der morgendlichen Session von Jan Eggers. Mit Hilfe eines Tools namens Fanpagekarma analysierte er die Facebook-Fanpages von einigen Teilnehmern. Dabei konnte man erst sehen, welche Posts gut angekommen waren und welche nicht. Dann konnten die Betreiberinnen und Betreiber der jeweiligen Seite ihr Konzept erklären und mit den Anwesenden diskutieren. Jedem Einzelnen von ihnen hat man das Herzblut und die Probleme seines Engagements bei Facebook angemerkt. Neue Erkenntnisse gab es nicht auf den ersten Blick, aber es war eine eindrucksvolle Bestätigung dessen, was Jan Eggers morgens in der Theorie erläutert hatte.

Google Plus, doch keine Geisterstadt?

Anschließend habe ich noch die Session von Torsten Maue zu Google+ mitgenommen. Meine Hoffnung, neue für mich hilfreiche Dinge in der Anwendung zu lernen, wurde leider nicht erfüllt. Ich habe aber viel Neues zu den Möglichkeiten der Bildbearbeitung von G+ gelernt. Für mich derzeit nicht von Interesse, aber gut zu wissen. Am interessantesten wurde die Session, als Mitarbeiter von Unternehmen berichteten, wie sie Google+ nutzen und worin für sie der Unterschied zu anderen sozialen Netzwerken liegt.

Danke ans Team: Das Bessere ist der Feind des Guten

Den Veranstalterinnen und Veranstaltern, die das alles ehrenamtlich auf die Beine gestellt haben, will ich ein ganz großes Lob aussprechen! Von der Anmeldung über den Check in, Kaffee, WLan, etc. hat das alles prima funktioniert. Teilweise sogar besser als auf teuer bezahlten Tagungen, an denen ich schon teilnehmen durfte.

Und das alles umsonst (weil die Sposnsoren dafür gezahlt haben). Deshalb sollte sich auch niemand über den verpeilten Caterer (dessen Essen dennoch lecker war) oder über lange Wege beschweren.

Wenn man nach Verbesserungsvorschläge suchen sollte, wären aus meiner Sicht zwei Dinge zu überlegen:

  1. Die inhaltliche Qualität der Vorträge war wechselhaft. Das haben neben meinen eigenen Beobachtungen auch die Gespräche in den Pausen ergeben. Möglicherweise kommt ein falscher Eindruck schlechter Qualität immer dann auf, wenn der Teilnehmer mehr zum Thema weiß als der Referent. Vielleicht wäre es eine Anregung, dass die Anbieter einer Session bei der Vorstellung noch zwingend etwas zu ihrer Qualifikation für das Thema sagen.
  2. Auf der Konferenz wurde ja bereits mehrfach erwähnt, dass eine Kinderbetreuung ein netter Service wäre. Das kann ich nur unterstützen! Ich bin mir sicher, dass wir Eltern hierfür auch gerne einen finanziellen Beitrag leisten würden.
  3. update 26.11.2013: Offenbar war die Quote der „no-shows“, also Menschen, die sich angemeldet haben aber nicht erschienen sind, sehr hoch. Das ist leider ein Phänomen unserer Zeit, auch im privaten Bereich. Ich empfehle, über eine hohe Anmeldegebühr (z.B. EUR 100 für beide Tage) nachzudenken, die am Veranstaltungstag in bar erstattet wird: Wer sich nicht bis eine Woche vor dem Barcamp abmeldet und trotzdem wegbleibt, zahlt die Summe als pauschalierte Aufwandsentschädigung. Ist juristisch etwas kniffelig (Bankgeschäft des Vereins? Kein bezifferbarer Schaden wegen Sponsoren? etc.). Wäre aber vielleicht einen Gedanken wert.

Und was sollte jetzt die reißerische Überschrift?

Tja, es ist schwierig, die Atmosphäre dieses Tages in einem Blogpost wiederzugeben: Mehr Veranstaltungen im Angebot, als man wahrnehmen kann. Freundliche, gut gelaunte Menschen, die an inhaltlichen Themen interessiert sind. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die es weit von sich weisen würden, einen bestimmten Kleidungsstil zu pflegen und dennoch alle ähnlich angezogen sind. Verbindende Elemente (Smartphone und Kaffeetasse), die man beim Wandeln über das Gelände überall sieht. Eine freundlich kritische Stimmung, in der man weder mit Lob noch mit konstruktiver Kritik spart. Kommt Ihnen bekannt vor? Eben!

Und wie war Dein persönliches Barcamp RheinMain?

Ich freue mich über Kommentare; gerne auch mit Hinweisen auf andere Berichte über das Barcamp.

17 Gedanken zu „Barcamp RheinMain 2013 (#bcrm13) – So etwas wie Kirchentag für Nerds

  1. Hallo Herr Pabpst,

    vielen Dank für den ausführlichen und treffenden Rückblick. Schreiben ist ja nicht jedem ihrer Kollegen in die Wiege gelegt worden. 😉

    Die Überschrift finde ich übrigens nicht reißerisch. Es ist ein Kirchtag für Nerds. Es ist eher treffend.

    Zu der Qualität der Sessions möchte ich sagen, da ich häufiger in diesem Format unterwegs bin, ist es schwierig. Es gibt immer jemanden, der etwas mehr weiß und es gibt eben auch Leute, die zwar einen Informationsgehalt aber wenig „Entertainment“ mit sich bringen. Verabschieden Sie sich von dem Gedanken auf ein Barcamp zu fahren, um in jeder Session etwas zu lernen. Deswegen ist es auch nicht unhöflich zu gehen.

    Ihrer Idee einen Indikator für die Leute mitzugeben, muss ich allerdings widersprechen, wenngleich ich den Einwand voll und ganz nachvollziehen kann. Ich habe zwar eine große Expertise in den Dingen, die ich erzählen würde, aber das kann jemand auch als hochnäsig erachten: „Hallo, ich bin Kai, ich bin Experte… “ – schwierig. Und die wirklich charmanten Sessions sind es doch, wenn es aus dem Vortragsformat rausfällt und eine interaktive Debatte entsteht, oder?

    Ich finde aber gut, dass Sie dieses Format für sich entdeckt haben.

    Viele Grüße,
    Kai Thrun

    1. Danke für das Lob an meine Worte :-) Hach!

      Es trifft sicher zu, dass man sich ungern selbst als Experte bezeichnet. Dennoch wäre es vielleicht hilfreich, bei der Vorstellung ein „Hallo, ich bin der Martin und mache seit 6 Jahren ausschließlich Suchmaschinenoptimierung für mittelständische Unternehmen“ zu hören. Dies in Abgrenzung zu „Hallo, ich bin der Bernd, bin eigentlich webdesigner und mache seit einiger Zeit auch SEO, weil meine Kunden mich dazu gedrängt haben“.

      Sagt ja noch gar nichts über die Qualität des Vortrags aus, aber man könnte schon in etwa einordnen, woher der Wind weht.

      1. Berechtigte Kritik!

        Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass die SEO-Session mit mehr SEOs besetzt ist, war vielleicht auch mein Fehler diesen Titel zu wählen, beim nächsten Mal bin ich schlauer 😉 Wäre zu gerne tief ins Detail gegangen – gerade im Bereich Backlinkaufbau und OffPage-Optimierung, aber dann hätten wahrscheinlich noch mehr Leute den Raum verlassen und zwei wären geblieben… So musste ich den Vortrag (leider) recht oberflächlich gestalten, damit alle was davon haben – ich hoffe Ihr seht es mir nach!

        Dass sich SEO in den letzten 5 Jahren „grundlegend“ nicht verändert hat, kann glaube ich niemand abstreiten und wir hatten bei keinem unserer Kunden Probleme mit Penaltys etc, da wir anscheinend von Anfang an auf´s richtige „Whitehat-Pferd“ gesetzt haben. Google-Updates gibt es immer wieder, klar. Nichts desto trotz müssen wir SEOs den Kunden immer wieder das gleiche und ich denke die Resonanz und Diskussion während der Session gibt mir recht, dass die meisten schon an den Basics scheitern!

        Des Weiteren kenne ich glaube ich niemanden, der ein „reiner SEO“ ist, da es auch (noch) keine klassische Ausbildung zu diesem Thema gibt, kommen alle SEOs aus unterschiedlichen Bereichen und das ist nunmal meist die Frontend-Entwicklung, was bei vielen Maßnahmen auch hilfreich ist, wenn man weiß was HTML ist.

        Nächstes Jahr kommt was „nerdigeres“, versprochen! 😉

        1. Hallo Gerrit,
          danke für Deine offenen Worte. Ich hatte Dich und Deine Session nicht namentlich erwähnt und wollte mich auch nicht despektierlich darüber äußern.

          So hatte ich es auch verstanden: Vortrag mag für die basics genügen, für mich war leider nichts Neues dabei.

          An zwei Stellen würde ich Dir aber gerne widersprechen – auch als SEO-Laie: Zum einen gibt es zunehmend Menschen und Agenturen, die sich ausschließlich auf SEO konzentrieren. Das prominenteste Beispiel ist sicher moz.com in den USA, die das webdesign schon frühzeitig auf distilled verlagert haben. Aber auch in Deutschland gibt es doch seit mehreren Jahren Agenturen, die nichts anderes als SEO machen. Ich gebe Dir Recht, dass es sicherlich nichts schadet, als SEO-Verantwortlicher auch html und webdesign-Kenntnisse zu haben. Ich glaube aber, dass der Gemischtwarenladen (vulgo: Fullserviceagentur) nur dann eine Chance hat, wenn es innerhalb des Unternehmens diverse Spezialisten für den jeweiligen Bereich gibt.

          Dass sich in den letzten fünf Jahren in Sachen SEO grundlegend nichts getan hätte, halte ich nun wirklich für eine objektiv falsche Aussage. Allenfalls würde ich Dir darin zustimmen, dass einige Grundannahmen, die früher richtig waren, auch heute noch nicht falsch sind (Überschriften, Bildbeschriftungen, sprechende urls etc.). Aber insgesamt haben sich nach meiner Wahrnehmung sowohl das Nutzungs- und Suchverhalten der User, die Suchalgorithmen der Suchmaschinen, die Darstellung der Suchergebnisse, die Wirkung bezahlten Traffics, der Einfluss von Social Media und die Hinwendung zu „Inbound“ und „content curating“ in den letzten Jahren unglaublich verändert.

          Ich würde die These wagen, dass SEO mit den Mitteln von vor fünf Jahren heute zu keinem langfristigen Erfolg mehr führen kann.

          1. Klar gibt es Agenturen die nichts anderes als SEO machen und ich habe während meines Vortrags auch mehrfach erwähnt, dass wir nicht für jeden Kunden Suchmaschinenoptimierung betreiben und dass sich die gerade die Suchergebnisse STARK voneinander unterscheiden.. Erst recht in den letzten eineinhalb Jahren hat sich hier eine Menge getan! (Siehe: http://bit.ly/1jAJyNM Folie 9 – 12)

            Jedoch bleiben beispielsweise die Grundprinzipien des Backlinkaufbaus, möge man dies durch Contentmarketing oder anderweitig erreichen, immer die gleichen. Es gibt nur immer mehr Spezialisierungen und neue Namen für diese Sachen und manchmal habe ich das Gefühl, dass die Leute die wesentlichen Sachen der Suchmaschinenoptimierung entweder vergessen haben oder bis dato nichts darüber wussten.

            Wir persönlich versuchen als Agentur unseren Kunden das Gefühl zu vermitteln, dass wir es ehrlich mit Ihnen meinen und gerade in der SEO-Branche muss man hier sehr vorsichtig sein welchen Kunden man betreut und dem hier eine reale Vorstellung seiner Möglichkeiten vermitteln.

            Ich sehe deinen Beitrag auch nicht negativ oder nehme es dir übel, sondern eher als konstruktive Kritik in vielen andeen Punkten und bin sehr froh darüber eine ehrliche Meinung zu hören, von der Person die (glaube ich) als einzige, neben den Fotografen, den Raum nach 5 Minuten verlassen hat. Daher hätte es mich trotzdem gefreut, wenn du dir die Session bis zum Schluss angehört hättest, ich glaube dann wäre dein vernichtendes Urteil etwas anders ausgefallen und du hättest sicherlich noch etwas dabei gelernt 😉

  2. Mein Rückblick auf das BarCamp RheinMain ist hier zu finden: http://www.diebeckerin.de/rueckblick-barcamp-rheinmain-2013/. Den Eindruck zur Qualität der Sessions hatte ich auch, wenngleich ich als Neuling noch nicht so viel Vergleich habe. Allerdings ist es für die Vortragenden sicher auch nicht einfach, da die Vorkenntnisse der Teilnehmer bisweilen sehr unterschiedlich sind. Hier wäre es vielleicht hilfreich, wenn bereits bei der Sessionplanung eindeutig gesagt wird, in welcher Tiefe die Inhalte behandelt werden.

  3. Ich denke, es kommt wirklich darauf an, welchen Kenntnisstand man hat. Wenn man es „SEO für Dummies“ nennt, dann gehe ich davon aus, dass es für Menschen gedacht ist, die eben keine SEOs sind, sondern sich erst einmal ganz grundsätzlich mit dem Thema SEO beschäftigen möchten. Hierfür war es ein super Einstieg, wenn gleich ich auch unter den TeilnehmerInnen gehört habe, dass es für absolute SEO-Neulinge schon zu viel war.

    Was habe ich von dieser Session erwartet? – Genau, dass das, was dann auch kam, für mich, die sich gerade damit beschäftigt, ihr eigenes Blog aufzubauen und für dieses Projekt auch suchmaschinentechnisch etwas tun möchte.

    Deshalb wäre es wirklich wichtig, bei Vorstellung der Session zu sagen, welcher Kenntnisstand Voraussetzung ist. Win-Win für alle.

  4. Vielleicht könnte man es ja auch so drehen:

    Aus fachlicher Sicht mag sich SEO kaum verändert haben, aber es ist populärer geworden – sprich mehr Leute als früher beschäftigen sich mit der Thematik. Es gibt haufenweise Anleitungen für Blogger, wie sie ihre Teile zum Fliegen bringen sollen und auch Journalisten sind mittlerweile in der Pflicht, ihre Texte für Google (+Co) anzupassen.

    Es ist also so, dass SEO für viel mehr Menschen als früher ein Thema ist. Da lässt sich schnell der Schluss ziehen, hier einer Veränderung beizuwohnen. Das ist wahrscheinlich nicht grundlegend falsch, nur ist diese Veränderung möglicherweise nicht technischer Natur.

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