QR-Code als Brückentechnologie: Wenn Offline zu Online führt

Scannen Sie regelmäßig QR-Codes? Das sind diese kleinen schwarz-weißen, pixeligen Quadrate, die sich immer öfter auf Plakaten, in Zeitungsanzeigen und anderen Werbemitteln finden. Ich selbst nutze diese Codes bisher nicht und kenne auch kaum positive Anwendungsbeispiele. Trotzdem setze ich sie jetzt im Rahmen eines Experiments für meine Kanzlei ein. Über Twitter bin ich auf die Idee gestoßen, den QR-Code dazu zu nutzen, die eigene Facebook Seite in der Offlinewelt bekannt zu machen. Der Code wird dazu auf einem kleinen Aufkleber gedruckt, den man beispielsweise auf Briefumschläge der Kanzleipost oder auf die eigene Visitenkarte anbringen kann.

Wenn der Empfänger bzw. die Empfängerin den Code dann mit einem Smartphone scannt, gelangt er automatisch zur Facebook Seite der Kanzlei. Diese ist natürlich öffentlich zugänglich, damit auch Menschen, die nicht bei Facebook angemeldet sind, einen Einblick bekommen.

Wenn Sie das scannen, kommen Sie zu www.facebook.com/KanzleiPabst
Wenn Sie das scannen, kommen Sie zu www.facebook.com/KanzleiPabst

Da die Facebook Seite der Kanzlei erst seit kurzer Zeit online ist und deshalb noch nicht über viele Fans verfügt, nutze ich diese Idee gerne. Schaden kann es ja nicht. Ich hoffe, die Adressaten dieser Aufkleber sind keine Scan-Muffel, sondern werden neugierig und probieren es aus.

Die Akquisefachfrau Martina Bloch hat mich dankenswerterweise darauf aufmerksam gemacht, dass nun noch eine perfekte Willkommensseite auf Facebook notwendig ist, um bei den Empfängerinnen und Empfängern des Aufklebers ein richtiges Wow-Erlebnis verursachen zu können. Diese Anregung nehme ich gerne auf; ich habe es mal auf die to-do-Liste gesetzt.

Gefällt Ihnen der Aufkleber? Würden Sie ihn scannen? Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare.

 

Wenn Sie einen Aufkleber per Post zugeschickt bekommen möchten, senden Sie einfach eine E-mail an info[at]kanzlei-pabst.de. Angebot gilt, so lange Vorrat reicht!

Hier der Link zur Bezugsquelle für den Facebook-Aufkleber, Frank Stachowitz

Und falls Sie Fan werden möchten, hier der Link zu www.facebook.com/KanzleiPabst

5 Gedanken zu „QR-Code als Brückentechnologie: Wenn Offline zu Online führt

  1. Die Idee gefällt mir sehr gut. Einfach, universell und kostengünstig.

    Ich kommuniziere täglich mit Kunden und Geschäftspartnern über Facebook. Der Sticker ist eine tolle Möglichkeit, seine Fanpage bekannt zu machen.

  2. Hallo,

    es mag ja eine Frage der Strategie sein…
    Nur:
    Wenn man selber eine Site oder einen Blog hat, wo liegt der Sinn, die Leute dann zu Facebook statt auf den eigenen Internetauftritt zu lotsen?

    Herzliche Grüße
    Matthias Helberg

    1. Sehr gute Frage! Ich denke, der eigene Blog und die Facebook-Fanpage haben zwei unterschiedliche Funktionen und auch unterschiedliche Funktionsweisen (z.B. längerer durchdachter Blogartikel < -> kurzer aktueller Facebookpost). Ich selbst habe ja geschrieben, dass ich Facebook kritisch gegenüberstehe. Aber ich muss anerkennen, dass sich meine zukünftigen Mandanten dort aufhalten. Und dass meine Posts dort schneller eine größere Leserschaft erreichen, als auf meinem Blog.

      Ich verstehe Ihre Frage dahingehend, weshalb ich dort noch Menschen hinlotsen soll, die bereits auf meinen eigenen Seiten sind (also quasi von mir weglotsen?). Eine mögliche Antwort wäre: Um sie als zufriedene Botschafter meiner Dienstleistung erst als Fan und später als Multiplikator zu gewinnen. Und zwar dort, wo sie „zu Hause“ sind.
      Und ich habe nicht den Eindruck, dass ich sie weglotse, sondern dass meine Kanzlei eher noch auf einem zusätzlichen Kanal bei ihnen präsent ist.

  3. Ich finde es aus folgendem Grund ziemlich simpel: Wir können nicht facebook kontrollieren. Und nicht twitter. Und nicht Google+. Und nicht den Rest an SocialMedia-Anbietern. Wir können nur unsere Internet-Auftritte kontrollieren: mit eigener Domain, eigenem Webspace, vielleicht eigenem Server. Allein schon aus diesem Grund muss der eigene Internet-Auftritt im Mittelpunkt stehen: Dort gibt es die besten Infos, dort sollen sich aktuelle oder zukünftige Kunde melden. Dort wird Geschäft generiert. Alles drumherum sind Satelliten, deren Aufgabe es ist, die User dorthin zu lotsen. Fällt einmal ein Satellit (aus welchem Grund auch immer) aus, läuft der Rest ungestört weiter. Hmm, vielleicht auch einfach so eine Art Risk-Management… 😉

    Herzliche Grüße
    Matthias Helberg

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